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Dienstag, 14. Juli 2009

2 X 2 = SCHULZE.....in einem imaginären Gerichtssaal

Staatsanwalt: Wieviel ist Ihrer Ansicht nach zwei mal zwei?

Adolf: Herr Staatsanwalt, ich bin kein Mathematiker.

Staatsanwalt: Ich möchte trotzdem wissen, wieviel Ihrer Ansicht nach zwei mal zwei ist.
Ich habe mich mit solchen Dingen nie beschäftigt. Wenn ich es mit Problemen dieser Art zu tun bekam, habe ich sie an die zuständige Abteilung weitergeleitet. Die Entscheidungen wurden in jedem Fall von Schulze getroffen.

Staatsanwalt: Sie wissen also nicht, wieviel zwei mal zwei ist?
Ich kann darüber keine Angaben machen, Herr Staatsanwalt.

Staatsanwalt: Und wenn ich Ihnen auf den Kopf zusage, dass Sie es wissen?
Ziffern waren die Sache von Schulze.

Staatsanwalt: Immer, wenn Sie wissen wollten, wieviel zwei mal zwei ist, haben Sie nach Schulze geschickt?
Nicht immer. Manchmal konnten die betreffenden Fragen auch telephonisch geklärt werden. Ich möchte bei dieser Gelegenheit bemerken, dass Schulze Ende, 1943 in das Salzkammergut versetzt wurde und dass ich ihn erst dort zusammen mit Lehmann getroffen habe.

Staatsanwalt: Wusste auch Lehmann, wieviel zwei mal zwei ist?
Das weiß ich nicht. Danach habe ich ihn nie gefragt. Mein Vorgesetzter war, wie schon erwähnt, Schulze.

Staatsanwalt: Wusste Schulze die richtige Antwort auf die Frage: »Wieviel ist zwei mal zwei?«
Das kann ich nicht sagen. Ich hatte keine Möglichkeit, in sein Inneres zu sehen.

Staatsanwalt: Aber Sie durften sicher sein, dass er die Antwort wusste?
Ich habe mir niemals ein Urteil über meine Vorgesetzten angemaßt.

Staatsanwalt: Wieso wissen Sie dann, dass Schulze für diese Dinge zuständig war? Er kann doch nur dann zuständig gewesen sein, wenn er wusste, wieviel zwei mal zwei ist? Woher wissen Sie, dass er das nicht wusste? Oder dass er es wusste?
Ich wusste es nicht. Wenn ich mich richtig erinnere, habe ich sogar daran gezweifelt. Ich bin kein Mathematiker.

Staatsanwalt: Dann erklären Sie mir, wieso das Dokument Nr.6013 in Ihrer Handschrift den Vermerk »2 x 2 = 4« trägt.
Das ist unmöglich.

Staatsanwalt: Hier. (Reicht ihm ein Dokument) Haben Sie das geschrieben?
(nach sorgfältiger Prüfung des Dokuments) Ja.

Staatsanwalt: Das ist also Ihre Handschrift?
Nein.

Staatsanwalt: Nein? Wieso nicht?
Zu dem auf diesem Dokument angegebenen Zeitpunkt war ich nicht in Berlin.

Staatsanwalt: Das Dokument wurde in München ausgefertigt.
Ich war auch nicht in München. Ich hatte damals gerade in Dachau zu tun.

Staatsanwalt: Was hatten Sie in Dachau zu tun?
Mir fällt soeben ein, dass ich in Linz war.

Staatsanwalt: Wie kommt dann Ihre Unterschrift auf dieses Dokument?
Sie wurde später hinzugefügt. Ich möchte darauf hinweisen, dass die auf diesem Dokument angebrachten Ziffern nicht sehr gut leserlich sind. Besonders die Ziffer 4 ist undeutlich und kann sehr leicht mit der Ziffer 7 verwechselt werden.

Staatsanwalt: Zwei mal zwei wäre dann also sieben?
Das habe ich nicht gesagt. Ich bin kein Mathematiker. Meine Bemerkung bezog sich ausschließlich auf die Form der Ziffer 4, die mich an die Form der Ziffer 7 im Dokument Nr.6013 erinnert.

Staatsanwalt: Wollen Sie jetzt angeben, wo Sie sich zum fraglichen Zeitpunkt aufgehalten haben?
In Dachau.

Staatsanwalt: Angeklagter, Sie sollen die Frage beantworten, wieviel zwei mal zwei ist.
Nicht sieben. Ich habe nie gesagt, dass es sieben ist. Ich habe nur gesagt, dass mich die Ziffer 4 auf manchen Dokumenten an die Ziffer 7 erinnert.

Staatsanwalt: Wir sprechen jetzt nicht über »manche Dokumente«. Wir sprechen über das Dokument Nr.6013.
Für dieses Dokument bin ich nicht verantwortlich, weil ich zur Zeit seiner Ausfertigung in Linz war.

Staatsanwalt: Also doch Linz und nicht Dachau?
Soweit ich das aus dem Gedächtnis rekonstruieren kann.

Staatsanwalt: Für mich besteht nicht der geringste Zweifel, dass Sie ganz genau wissen, wieviel zwei mal zwei ist.
Ich muss wiederholen, dass ich kein Mathematiker bin.

Staatsanwalt: Heben Sie zwei Finger Ihrer rechten Hand.
(tut es) Ich schwöre bei Gott dem Allmächtigen...

Staatsanwalt: Ich habe Sie zu keiner Eidesleistung aufgefordert, sondern nur dazu, zwei Finger zu heben.
Darf ich in diesem Zusammenhang noch eine Aussage machen?

Staatsanwalt: Ja.
Lehmann wurde 1943 ins Protektorat versetzt, so dass ihn Schulze in diesem Jahr unmöglich im Salzkammergut treffen konnte.

Staatsanwalt: Ich verstehe den Zusammenhang nicht.
Wenn ich einen Eid ablege, Herr Staatsanwalt, dann lege ich einen Eid ab, um die Wahrheit zu sagen. Lehmann hatte mit Schulzes Angelegenheiten nichts zu tun.

Staatsanwalt: Schön. Er hatte nichts mit ihnen zu tun. Aber darum handelt es sich nicht. Es handelt sich darum, wie viele Finger Lehmann gehoben hat.
Soweit ich mich erinnern kann, hat Lehmann niemals irgendwelche Finger gehoben.

Staatsanwalt: Es war ja auch nicht Lehmann gemeint, sondern Sie. Wieviele Finger sind es, die Sie jetzt gehoben haben?
Ich glaube: zwei. Vorsorglich und in jedem Fall möchte ich mich dagegen verwahren, für etwaige Ungenauigkeiten auf diesem Gebiet verantwortlich gemacht zu werden. Ich bin kein Mathematiker.

Staatsanwalt: Lassen wir das. Heben Sie jetzt noch zwei Finger Ihrer linken Hand.
(tut es).

Staatsanwalt: Wieviele Finger sehen Sie jetzt?
Zehn.

Staatsanwalt: Ich meine: erhobene Finger.
Aber ich kann auch die anderen sehen.

Staatsanwalt: Uns interessieren jetzt nur Ihre erhoben Finger.
Auch die nicht erhobenen Finger gehören mir. Sie stellen insgesamt 60 Prozent meiner Fingeranzahl dar, also eine Majorität von 50 Prozent im Vergleich zu den erhobenen Fingern.

Staatsanwalt: Ich möchte von Ihnen nichts anderes hören als die Gesamtanzahl der zwei mal zwei Finger, die Sie gehoben haben.
Jetzt?

Staatsanwalt: Ja. Zählen Sie.
(versucht es erfolglos) Ich kann nicht.

Staatsanwalt: Warum nicht?
Ich bin gewohnt, so zu zählen, dass ich den Finger über die zu zählenden Gegenstände gleiten lasse. Im hier vorliegenden Fall ist der Finger, mit dem ich zählen soll, identisch mit einem der zu zählenden Finger, was mich sehr verwirrt. Außerdem könnte es zu Ungenauigkeiten führen, und da ich unter Eid stehe, muß ich auf größte Genauigkeit bedacht sein.
Darf ich noch eine Aussage machen?

Staatsanwalt: Ja.
Ich möchte nicht den Eindruck erwecken, als ob ich die Leseart, derzufolge zwei mal zwei unter bestimmten Voraussetzungen das Ergebnis vier oder ein annähernd ähnliches Ergebnis haben kann, vollkommen von der Hand weisen wollte. Dessen ungeachtet lege ich Wert auf die Feststellung, dass ich mich mit Arbeiten auf diesem Gebiet niemals beschäftigt habe, weil das eine Überschreitung der mir übertragenen, genau umschriebenen Zuständigkeit bedeutet hätte. Ich beantrage daher die Einvernahme des Zeugen Schulze, der zum fraglichen Zeitpunkt Gauleiter in Wuppertal war.

Staatsanwalt: Wenn ich Sie richtig verstehe, sind Sie mit Schulze de facto einer Meinung darüber, dass zwei mal zwei vier ist.
Ich habe bereits wiederholt ausgesagt, dass ich über diesen Punkt nicht aussagen kann, solange ich unter Eid stehe. Aber ich werde selbstverständlich alle aus meiner Aussage entstehenden Folgen auf mich nehmen, um nicht den Eindruck zu erwecken, dass ich mich meiner Verantwortung entziehen will.

Staatsanwalt: Schön. Wieviel ist zwei mal zwei?
Wenn ich nicht irre, habe ich darüber bereits ausgesagt.

Staatsanwalt: Ich möchte es noch einmal hören.
Ich habe darüber bereits ausgesagt, wenn ich nicht irre.

Staatsanwalt: Wiederholen Sie Ihre Aussage.
Bitte sehr. Ich kann nach bestem Wissen und Gewissen nur aussagen, dass das Ergebnis der hier wiederholt gestellten mathematischen Aufgabe annähernd dem entspricht, was Sie, Herr Staatsanwalt, vor einigen Minuten als Ergebnis festgestellt haben.

Staatsanwalt: Also vier.
Soweit ich das beurteilen kann.

Staatsanwalt: Vier!
Nach allgemeinem Dafürhalten.

Staatsanwalt: Zwei mal zwei ist vier - ja oder nein?
Das erstere.

Staatsanwalt: Danke. Das ist alles, was ich wissen wollte.


E.KISHON
Anmerkung: Diese Satire spielt sehr wahrscheinlich auf den Eichmann-Prozess 1961 in Jerusalem an. Adolf Eichmann war verantwortlich für die Judendeportationen in die Massenvernichtungslager. Unteranderem war Eichmann auch für Ungarn - Kishons Heimat - verantwortlich.
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Montag, 29. Januar 2007

Ich bin dann mal weg

Nach dem ich in den letzten zwei Tagen (aufgrund einer Erkältung die mich mehr oder minder ans Bett fesselt) endlich mal dazu kam Das Parfum zu lesen und positive überrascht bin, trotz des übereilten abgeschlossen Ende der Geschichte. Ziehe ich mich jetzt zurück mit einer anderen Lektüre von der ich schon viel gutes hörte und gespannt bin, ob es denn hält was es verspricht. Zu mindestens waren der Plot und die Leseprobe (Ich bin dann mal weg- Meine Reise auf dem Jakobsweg) von hohem Unterhaltungwert!
Ach, wer noch Tipps für ein gutes Buch hat kann es mich gerne wissen lassen. Wer weiß wie lange ich noch außer gefecht gesetzt bin ;-)
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Donnerstag, 27. Juli 2006

Wieso erfahre ich das erst jetzt?

Im Januar letzten Jahres starb Kishon der Autor, 80-jährig, in der Schweiz, seiner Wahlheimat und wann erfahre ich davon jetzt. Er war einer meiner Lieblings Schrifsteller! Manchmal habe ich das Gefühl die Nachrichten Agenturen in Deutschland funktionieren nicht ganz einwandfrei!

Der für seinen selbstironischen Humor berühmte Schriftsteller schrieb mehr als 50 Bücher, die in 37 Sprachen übersetzt wurden und weltweit eine Auflage von 43 Millionen erreichten, davon allein 32 Millionen in deutscher Sprache. Sein Tod löste in Israel und Deutschland Betroffenheit aus. (Ich bin immer noch angepisst das ich von nix wusste) Kishons Leichnam wurde in Tel Aviv beigesetzt .
In seinen Büchern griff Kishon mit schwarzem Humor auch seine Erfahrungen mit den Nationalsozialiten im Zweiten Weltkrieg auf. Der 1924 in Budapest als Ferenc Hoffmann geborene ungarisch-jüdische Junge entkam nur mit Glück den Vernichtungslagern der Nazis. 1949 ging er unter seinem neuen Namen Ephraim Kishon nach Israel. Dort schaffte er mit der Geschichte vom "Blaumilchkanal" in den 50er Jahren den literarischen Durchbruch. Fortan spießte er menschliche Schwächen auf wie die Heuchelei um die Ehe oder die grassierende Bürokratie.

Kishon selbst war drei Mal verheiratet, hatte drei Kinder und fünf Enkel. Er starb in den Armen seiner dritten Frau Lisa, die er 2003 geheiratet hatte, ein Jahr nach dem Tod seiner Frau Sara. Ihr setzte er in zahlreichen Geschichten ein Denkmal.

"Kishon für Österreicher"( gut zu wissen für unsere Österreich blogger) Das letzte Buch von Kishon erschien im März 2005.

Israels Ministerpräsident Ariel Scharon nannte Kishon "einen der Giganten unserer Generation". Der 80-Jährige habe der israelischen Gesellschaft mit Charme und Scharfsinnigkeit einen Spiegel vorgehalten. Staatspräsident Mosche Katzav sagte, Kishon habe die israelische Kultur entscheidend mitgeprägt.

Das 1961 in Deutschland erschienene "Drehn Sie sich um, Frau Lot!", in dem Kishon die Probleme nicht nur des israelischen Alltags aufspießte, wurde mit Begeisterung aufgenommen. Es folgten Bestseller wie "Kein Öl, Moses?" (1974), "Paradies neu zu vermieten" (1979) oder "Kishons beste Autofahrergeschichten" (1985). Daneben schrieb er mit großem Erfolg Drehbücher und Theaterstücke, für die er auch selbst Regie führte. Für seine Filme erhielt der mit ungezählten Auszeichnungen geehrte Kishon unter anderem zwei Golden Globes und zwei Oscar-Nominierungen in Hollywood. Für sein Lebenswerk erhielt er 2002 die höchste Auszeichnung des Staates Israel, den mit rund 12 000 Euro dotierten Israel-Preis.

Text teils via dpa
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Mittwoch, 21. Juni 2006

Meine italienischen Sippe....

diese umschreibenden Worte für " Verwandschaft " haben sie bestimmt mal einen ihrer Südländischen Freunden/Bekannten sagen hören oder vielleicht, aber auch nur vielleicht, können sie sich so glücklich schätzen und nennen solche ein Rudel selbst ihr eigen!
Dann, ja genau dann sollten sie Antonio Marcipane ,Gastarbeiter der ersten Stunde, Goldzähne, dunkelbraune Haare, auf der Brust auch graue, kennen lernen. Seines Zeichens Schwiegervater des deutschen Buch Autor Jan Weiler. Dieser hat schon mit dem Buch "Maria, ihm schmeckt's nicht!" einen Bestseller geschrieben.maria
Kurzbeschreibung via Amazon
»Als ich meine Frau heiratete, konnte ihre süditalienische Familie leider nicht dabei sein. Zu weit, zu teuer, zu kalt. Schade, dachte ich und öffnete ihr Geschenk. Zum Vorschein kam ein monströser Schwan aus Porzellan mit einem großen Loch im Rücken, in das man Bonbons füllt. Menschen, die einem so etwas schenken, muss man einfach kennen lernen.«Die herrlich komische Geschichte einer unglaublichen Verwandtschaft aus dem unbekannten italienischen Bundesland Molise, das laut seiner Bewohner »am A… der Welt« liegt.
Jetzt gibt es die Fortsetzung "Antonio im Wunderland."
Auch diesmal hat Jan Weiler es geschafft mich zum lachen zu bringen, alleine das Kapitel, als sein Schwiegervater Antonio, dessen Freund Benno und Jan Weiler (seines Zeichens Schwiegersohn) selbst nach Amerika einreisen, hat mir Freudentränen in die Augen getrieben. Ich als halb-Italienerin kann diese Bücher nur jedem ans Herz legen! Beide Bücher sind ausgezeichnete Lektüren, um die Zeit zu überbrücken die man benötigt bei diese Hitze ein zu schlafen, leicht, erfrischt und mit einem grinsen auf dem Gesicht, werden sie so gut schlafen wie schon lange nicht mehr!
antonio Kurzbeschreibung via Amazon
Der italienische Gastarbeiter Antonio Marcipane hat alles erreicht: Er besitzt ein Reihenendhaus, ein schönes Auto und vier Dutzend Krawatten. Seine Töchter haben deutsche Männer geheiratet, und jetzt wartet ein entspanntes Rentnerdasein auf ihn. Wenn da nicht noch ein unerfüllter Traum wäre: Amerika. Da muss er hin - und sein Schwiegersohn muss mit.
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Samstag, 7. Januar 2006

Der Feen-Agent

Das Telefon klingelt.
"Glaubst du an Feen?", fragt mich eine weibliche Stimme.
"Wie bitte?"
"Glaubst du an Feen?", fragt sie erneut.
"Wie meinen Sie das?"
"Nun, die Frage ist doch wirklich nicht kompliziert. Glaubst du an Feen?"
"Nein", antwortete ich.
"Dann schau' doch bitte einmal unter deine Fußmatte."
Bevor ich noch etwas erwidern kann, ist die Verbindung unterbrochen.
Nachdenklich durchquere ich die Diele und öffne die Haustür. Die zu oft getretene Sonne meines Fußabstreifers strahlt mich müde an. Als ich die Matte hebe lacht mich ein nagelneuer 500-Euro schein an.
Verwirrt schließe ich die Haustür. Ich zucke zusammen, als das Telefon erneut klingelt. Wahrscheinlich bekomme ich jetzt den merkwürdigen Scherz von einem meiner Freunde erklärt.
"Glaubst du an Feen?"
"Ja, ich glaube an Feen!" antworte ich verunsichert.

und wer wieder weiter lesen will bitte hier
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Freitag, 9. September 2005

Dean Koontz

Der Erfolgsautor sagt von sich selbst "die Muse verlässt mich nie , manchmal muss ich sie sogar herausschmeißen "koontz
Dean Raymond Koontz wurde am 9 Juli in Pennsylvania in arme Verhältnisse geboren.
Sehr früh schon begann er das schreiben von Geschichten und gewann mit 20 Jahren einen Schreib-Wettbewerb , in dieser Zeit entstand auch sein Erstlings Werk "Kittens"Was er noch während seines Studiums and Mitschüler verkaufte.
Nach seinem Lehramt Studium arbeitet er 3 Jahre lang als Lehrer, zur selben Zeit 1966 wurden auch seine ersten Bücher veröffentlicht. Im selben Jahr noch heiratete er seine Frau Gerda mit der er heute in Südkalifornien lebt.
Bis heute sind von Koontz über 80 Bücher erschienen, die in 38 Sprachen übersetzt und über 200 Millionen mal verkauft worden (jedes Jahr werden es ca. 17 Mio. mehr).Einige Bücher wurde verfilmt und sind den meisten Wohl bekannt
Seine Lieblingsautoren sind Ray Bradbury, Theodore Sturgeon, Charles Dickens und Robert Heinlein.
Koontz schrieb mehrere Bücher unter Pseudonymen.
Leigh Nichols
K. R. Dwyer
Deanna Dwyer
John Hill
Owen West
David Axton
Brian Coffey
Anthony North
Aaron Wolfe
Richard Paige
Leonard Chris
Einer meiner Lieblingsbücher von Koontz ist "Der Geblendete"
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Donnerstag, 25. August 2005

The da Vinci Code/ Sakrileg

unbenannt

Zum Plot

Der Symbolologe Robert Langdon sitzt in der Klemme. Er gilt als Hauptverdächtiger im Fall Jacques Saunière, des ermordeten Direktors des Louvre, und gerät als solcher in die Fänge von Capitaine Bezu Fache, der als überaus gerissener Ermittler gilt. Saunière hatte im Todeskampf einen Hinweis auf Langdon gegeben. Mithilfe von Sophie Neveu, der Enkelin des Ermordeten, gelingt Langdon die Flucht. Beide sind der Überzeugung, dass Saunière vielmehr Informationen über eine Verschwörung des Opus Dei und der katholischen Kirche liefern wollte. Im Verlauf einer atemlosen Flucht von Frankreich nach England haben Langdon und Neveu knifflige Codes zu knacken, um Saunières Geheimnis zu lüften, der sich als Großmeister der Geheimorganisation Prieuré de Sion entpuppt. Auf ihren Fersen befindet sich nicht nur die Polizei. ( Text von Amazon.de)

Eine ausgezeichnetes Buch da hat sich der Bestseller Autor Dan Brown mal wieder selbst übertroffen.
Brown und seine Frau Blythe, Kunsthistorikerin haben an den Handlungsorten des Buches fast ein Jahr lang Recherchen angestellt.Was das Buch nicht nur authentischer Erscheinen lässt , sondern der Leser lernt auch noch was über Kunst, Historik, Religion und Da Vinci.
Die genaue Beschreibung des Louvre ist sehr gelungen , auch wenn man noch nicht da war kann man sich die Szenerie sehr gut vorstellen.
Dieser Roman ist sehr gelungen, leider muss ich noch dazu sagen das viele Leser irritiert sind ,auch wenn viele historische Fakts stimme handelt es sich bei der Erzählung von Dan Brown doch nur um eine wirklich gute gelungene, sehr spannende Geschichte die reine Fiktion ist.
Für Neugierige die das Buch noch nicht gelesen haben ,hier bei Amazon gibt es dies zu kaufen.Sakrileg bei Amazon.

Viel Spass beim lesen.
803 x

Freitag, 15. Juli 2005

Das Fieber-Thermometer steigt Harry Potter und der Halbblut Prinz


Heute Nacht ist es endlich wieder soweit der nunmehr 6 Harry Potter Roman erscheint.
Ich bin schon ganz aufgeregt um Punkt 12 Uhr Mitternacht werde ich bei uns an der PX stehen (AmiLaden) Und mit den vielen anderen um die ersten Bücher kämpfen, ja.
Siegreich werde ich dann meine Kopie nach Hause tragen und gleich anfangen zu lesen.
Meine Schwester platzt vor Eifersucht...da sie der englischen Sprache nicht mächtig ist wird sie wohl oder übel bis zum Oktober warten müssen. Sie hat mir x-mal mitgeteilt ihr ja nix von der geschichte zu erzählen. Sie möchte alles selbst esen im kommenden Oktober. Ja wie letztes mal als der fünfte Harry Band erschien da wollte sie auch nicht wissen um was es geht......hahaha die ganze verdammte Nacht ist sie mir auf den Wecker gegangen .....Ich würde meine rechten Arm verwetten das es diesmal genau so wird.
Morgen werde ich dan hier die ersten Details verraten um den Halbblut Prinz..uuuhhhuhhhhha
801 x

Sonntag, 12. Juni 2005

Ach oder Lichte Gedichte

Ach noch in der letzten Stunde
werde ich verbindlich sein.
Klopft der Tod an meine Türe,
rufe ich geschwind:Herein!

woran soll es gehn? Ans sterben?
Hab ich zwar noch nie gemacht,
doch wir werd´n das Kind schon schaukeln-
na,das wäre ja gelacht!

Interessant so eine Sanduhr!
Ja, die halt ich gern mal fest.
Ach- und das ist ihre Sense?
Und die gibt mir dann den Rest?

Wohin soll ich mich jetzt wenden?
Links? Von ihnen aus gesehn?
Ach, von mir aus! Bis zur Grube?
Und wie soll es weitergehn?

Ja, die Uhr ist abgelaufen.
Wollen sie die jetzt zurück?
Gibt´s die irgendwo zu kaufen?
Ein so ausgefall´nes Stück

Findet man nich alle Tage,
womit ich nur sagen will
-ach! Ich soll hier nichts mehr sagen?
geht in Ordnung! Bin schon....





und weil es so schön war gleich noch eins....

Lieber Gott, nimm es hin,
daß ich was Besond'res bin.
Und gib ruhig einmal zu,
daß ich klüger bin als du.
Preise künftig meinen Namen,
denn sonst setzt es etwas. Amen.


Und da sagt man immer es gebe keine Poesie mehr!!!
Aus dem Buch Lichte Gedichte von Robert Gernhardt
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