Donnerstag, 27. Juli 2006

Wieso erfahre ich das erst jetzt?

Im Januar letzten Jahres starb Kishon der Autor, 80-jährig, in der Schweiz, seiner Wahlheimat und wann erfahre ich davon jetzt. Er war einer meiner Lieblings Schrifsteller! Manchmal habe ich das Gefühl die Nachrichten Agenturen in Deutschland funktionieren nicht ganz einwandfrei!

Der für seinen selbstironischen Humor berühmte Schriftsteller schrieb mehr als 50 Bücher, die in 37 Sprachen übersetzt wurden und weltweit eine Auflage von 43 Millionen erreichten, davon allein 32 Millionen in deutscher Sprache. Sein Tod löste in Israel und Deutschland Betroffenheit aus. (Ich bin immer noch angepisst das ich von nix wusste) Kishons Leichnam wurde in Tel Aviv beigesetzt .
In seinen Büchern griff Kishon mit schwarzem Humor auch seine Erfahrungen mit den Nationalsozialiten im Zweiten Weltkrieg auf. Der 1924 in Budapest als Ferenc Hoffmann geborene ungarisch-jüdische Junge entkam nur mit Glück den Vernichtungslagern der Nazis. 1949 ging er unter seinem neuen Namen Ephraim Kishon nach Israel. Dort schaffte er mit der Geschichte vom "Blaumilchkanal" in den 50er Jahren den literarischen Durchbruch. Fortan spießte er menschliche Schwächen auf wie die Heuchelei um die Ehe oder die grassierende Bürokratie.

Kishon selbst war drei Mal verheiratet, hatte drei Kinder und fünf Enkel. Er starb in den Armen seiner dritten Frau Lisa, die er 2003 geheiratet hatte, ein Jahr nach dem Tod seiner Frau Sara. Ihr setzte er in zahlreichen Geschichten ein Denkmal.

"Kishon für Österreicher"( gut zu wissen für unsere Österreich blogger) Das letzte Buch von Kishon erschien im März 2005.

Israels Ministerpräsident Ariel Scharon nannte Kishon "einen der Giganten unserer Generation". Der 80-Jährige habe der israelischen Gesellschaft mit Charme und Scharfsinnigkeit einen Spiegel vorgehalten. Staatspräsident Mosche Katzav sagte, Kishon habe die israelische Kultur entscheidend mitgeprägt.

Das 1961 in Deutschland erschienene "Drehn Sie sich um, Frau Lot!", in dem Kishon die Probleme nicht nur des israelischen Alltags aufspießte, wurde mit Begeisterung aufgenommen. Es folgten Bestseller wie "Kein Öl, Moses?" (1974), "Paradies neu zu vermieten" (1979) oder "Kishons beste Autofahrergeschichten" (1985). Daneben schrieb er mit großem Erfolg Drehbücher und Theaterstücke, für die er auch selbst Regie führte. Für seine Filme erhielt der mit ungezählten Auszeichnungen geehrte Kishon unter anderem zwei Golden Globes und zwei Oscar-Nominierungen in Hollywood. Für sein Lebenswerk erhielt er 2002 die höchste Auszeichnung des Staates Israel, den mit rund 12 000 Euro dotierten Israel-Preis.

Text teils via dpa
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Hund, Ami Laden, Panik

Ich war heute morgen mit Hund und Kind am See spazieren. Auf dem Rückweg fuhr ich wie meiner Tochter versprochen am Toy Store vorbei um ihr ein Spielzeug zu holen. Da es ja laut Ami Regeln verboten ist den Hund vor dem Laden fest zu binden. Habe ich das Auto im Schatten geparkt, sämtliche Fenster runter gemacht und sogar die Klimaanlage laufen lassen um es kurz zu machen im Auto herrschten sehr frostige Temperaturen, meinem Hund ging es also vorzüglich!!!!!
Mia und ich also in den Kinderparadies Store rein , nach ca 5 Minuten kam eine Verkäuferin auf mich zu und fragte ob ich einen schwarzen Hund habe? Ich so :Ja, wieso?
Sie erklärte mir dann er wäre wie panisch Im Laden rum gerennt und sie hätten ihn dann eingefangen. Ich konnte nicht anders und musste lachen!!! Die Tussi regte sich auf wie unverantwortlich das wäre einen Hund bei dieser Hitze im Auto zu lassen pla pla pla das üblich Geschwätz von jemand der in seinem leben noch kein Tier besessen hat.
Als ich dann zur Tür kam lag mein Hund auf dem Rücken und wurde von 3 weiteren Angestellten am Bauch gekrault. Ich habe ihn dann genommen und ihm gesagt er soll Platz machen und bleiben und während dessen den Leuten erklärt das er mich höchstwahrscheinlich nur gesucht hat und das es im, offensichtlich gut ging !
Ich ging dann zurück zur Kassen um zu bezahlen und dann haben sich wieder alle aufgeregt! Der nicht angeleinte Hund bleibt bestimmt nicht liegen und ich soll ihn doch lieben wieder ins Auto bringen das wäre doch sicherer für ihn. (??????? das habe ich wirklich nicht verstanden erst so dann so)
Ich habe dann einen Deal vorgeschlagen und zu den ganzen Angestellten gesagt wenn es einer schaft meinen Hund dazu zu bewegen aufzustehen dann bekommt die ganze Belegschaft von mir einen Runde Eis spendiert. Als ich dann von der Kasse wieder zurück kam waren sie immer noch dabei ihn zu locken, hahah.
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